
Im Sakrament der Taufe wird das Kind in die Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche aufgenommen. Das, was Jesus Christus am Kreuz vollzogen hat, wird am Kind persönlich wirksam. Das Kind erhält das göttliche Leben oder wie es im Katechismus heisst, die heiligmachende Gnade und wird von der sogenannten Erbschuld befreit. Es wird hineingeboren in die Gemeinschaft Jesu Christi.
Es ist sinnvoll, ein Kleinkind frühzeitig im sakramentalen Akt der Taufe ganz Gott und seinem Schutz anzuvertrauen. Eltern, denen die Taufe wichtig ist, nehmen frühzeitig mit dem Sekretariat des Pfarramtes Kontakt auf, um einen Termin für die Taufe festzulegen.
Sichtbares Zentrum einer Pfarrei ist die Pfarrkirche. Hier soll die Eingliederung in die Gemeinschaft der Kirche gefeiert werden. Deshalb ist normalerweise die Pfarrkirche der Ort zum Empfang der Taufe.
Unser Name begleitet uns ein ganzes Leben. Eltern, die sich nicht einfach von Modeströmungen leiten lassen und ihrem Kind einen sinnvollen Namen geben, machen ihrem Kind ein Geschenk für das ganze Leben. Wer für sein Kind einen biblischen Namen wählt oder den eines Heiligen, öffnet ihm zudem die Möglichkeit, ein Vorbild im Glauben mit auf den Weg zu nehmen und ein mächtiger Fürsprecher an der Seite zu haben.
Es ist sinnvoll, wenn die Paten die gleiche Konfession haben, in die das Kind hineinwachsen soll. Mindestens einer der Paten muss katholisch sein. Nur wer ganz zum Glauben steht und bereit ist, den Glauben zu leben, kann dem eigentlichen Anspruch der Patenschaft genügen.
Nicht getaufte Jugendliche oder Erwachsene, die den Empfang der Taufe wünschen, wenden sich vertrauensvoll an den zuständigen Priester in der Pfarrei. Gerne wird der Weg aufgezeigt und die geistliche Begleitung angeboten bis zur Eingliederung in die Gemeinschaft der Kirche.
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