Wohl die meisten Leute feiern in irgendeiner Form Weihnachten. Warum feiern wir Weihnachten? Und was oder vielmehr wen feiern wir an Weihnachten? Eine Frage, die man sich, wie ich finde, ruhig auch mal stellen darf, ja stellen soll. Denn wenn man etwas einfach nur noch aus Gewohnheit macht oder aus einer Tradition heraus, weil es gerade halt so nett und schön ist, ist der Sinn letztlich verfehlt. Weihnachten betrifft mich persönlich. Dabei geht es darum, dass Gott, der die Liebe ist, aus Liebe zu uns Menschen in Jesus Christus, dem Sohn Gottes, selbst Mensch wird, um uns am Kreuz zu erlösen. Ganz im Stillen und Verborgenen tritt er in unsere Welt ein. Gott tritt auf Augenhöhe mit uns Menschen.
Drei Zitate aus der Bibel, welche in der Mitternachtsmesse bzw. im Hochamt vorgelesen werden, geben die Antwort für uns Christen:
«Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.» (Jes 9,1)
«Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine grosse Freude: Heute ist euch der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr.» (Lk 2,10b – 11)
«Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.» (Joh 1,9)
Schauen wir, dass Jesus Christus vor allem auch in uns geboren werden kann, denn sonst nützen alle Feierlichkeiten nichts. «Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.» (Angelus Silesius)
Weihnachten ist nicht einfach bloss eine Stimmung für ein paar Wochen, sondern soll nachhaltig mein Leben verändern. Das heisst, ich soll fest vorhaben, mein Leben immer an der Seite von Jesus Christus zu bleiben und meinen Weg stets mit ihm zu gehen. Wenn Weihnachten also das Fest der Liebe ist, so bezieht sich das direkt auf den Kern, nämlich auf Gott selbst, der die Liebe ist und aus Liebe an uns Menschen handelt.
Dieter Karstädter formuliert es so: «Weihnachten ist nicht süss, Kitsch oder Konsum, sondern harte, brutale Wirklichkeit: Gott sendet seinen Sohn in die Kälte einer kaputten Welt, um DICH zu retten! Mehr kann er nicht für dich tun!
«Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn (Jesus Christus) hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.» (Joh 3,16)»
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe und gesegnete Weihnachten.
Hanspeter Menz, Pfarrer
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