Unsere Kapellen

Die drei Kapellen unserer Pfarrgemeinde verfügen über eine reiche Geschichte und sind ein lebendiger Teil unserer Pfarrei.

Beinhauskapelle Villmergen

Als Rest der ehemaligen Kirchenanlage steht die 1697 erbaute Beinhauskapelle auf dem oberen Friedhof, geweiht zu Ehren des hl. Josef und Sebastian. Ein flachgedeckter Saalbau mit dreiseitig schliessendem Altarhaus, beidseits belichtet von sechs Rundbogenfenstern in denen die 14 Nothelfer abgebildet sind. Das Deckengemälde mit der Darstellung der Himmelfahrt Mariens wurde bei der Renovation 1965 freigelegt. Unter der Kapelle befindet sich ein Grabschacht, der durch eine Zugangsöffnung unter der Altarstufe zugängig ist. Im Dachreiter hängt die kleinste Glocke. Dieses Glöcklein wird im Jahreslauf ca. 40 bis 50 Mal bei Todesfällen geläutet.


Kapelle Büttikon Niklaus von Myra

Die Kapelle Büttikon wurde 1695 erbaut. Heute eine sehr schmucke, freundliche Dorfkirche mit reicher Ausstattung - mit dem Hochaltarbild von Franz Josef Strebel, den Figuren Peter und Paul, Niklaus von Myra (Patron) Antonius. Die spätgotische Mondsichelmadonna stammt aus dem Jahre 1470. Seit dem Jahre 2000 ziert eine einmanualige Orgel die Kirche mit 7 Registern. Die Kapelle ist äussert beliebt für Hochzeiten.


Kapelle Hilfikon Schlosskapelle

1750 erbaut mit Vorschiff, Schiff und Polygonalchor. Zum reizvollen Interieur gehören der ausgezeichnete, vom Chorbogen umrahmter Rokokoaltar mit der lebensgrossen Kreuzigungsgruppe von Johann Baptist Babel. Das zartfarbige Chordeckengemälde mit der Himmelsszene mit über 50 Figuren von Franz Anton Rebsamen von 1752. Im Chor befindet sich eine Nachbildung des Heiligen Grabes von Jerusalem. Der steinerne Sakopharg mit der Figur des Christus wird durch eine Grabwache bewacht. Der Erbauer der Kapelle, Freiherr Franz Viktor Augustin von Roll von Emmenholz, war Ritter des Heiligen Grabes von Jerusalem. An die Schlosskapelle angegliedert ist die «Bruderschaft vom guten Tode».